Der hervorragende Wellness-Ruf eilt dem Alpin Panorama Hotel Hubertus voraus. Längst hat der freischwebende Skypool das Südtiroler Wellnesshotel weit über die Dolomiten hinaus bekannt gemacht. Zu Recht! Schon bei unserem Hoteltest 2021 kitzelte mich beim Eintauchen das Glück von Kopf bis Fuß. Dieses wohlig warme Glücksflimmern, das bis in die Haarspitzen reicht, während man durch das 33 Grad Celsius warme Wasser einem Meer aus Bergen entgegenschwimmt. Die Sonne auf der Haut, die Weite vor Augen und unter sich die grünen Bergwiesen. Seit 2022 hat dieser außergewöhnliche Lieblingsplatz himmlische Gesellschaft bekommen: Heaven & Hell heißt die waghalsige Wellnessplattform, auf der kleine alpine Häuschen hoch über der Landschaft schweben und ihre Gegenstücke kopfüber in den freien Raum ragen. Drei Whirlpools, zwei Saunen und ein eigener Relaxraum machen dieses architektonische Meisterwerk zu einem weiteren Sehnsuchtsort für Wellness-Aficionados. Und auch abseits dieser spektakulären Silhouette hat das Hubertus seine Spa-Welt weiterentwickelt: mit neuen Behandlungsräumen, einem erneuerten Indoorpool, zusätzlichen Ruheplätzen und einem 2026 neu gestalteten Saunabereich. Der Wellness-Himmel über Olang ist um einige verführerische Perspektiven reicher geworden.
Der Hubertus Skypool: Glück ist, wenn der Verstand tanzt, das Herz atmet und die Augen lieben
Dieses Zitat kam mir bei unserem Hoteltest 2021 unweigerlich in den Sinn, als ich im 25 Meter langen Skypool meine Bahnen zog.
Dabei hatte ich das Gefühl, im Himmel zu schwimmen. Und mein Gefühl trog kaum, denn der Pool schwebt auf mächtigen Stützen in einer Höhe von zwölf Metern über den Bergwiesen. Vor den Augen breitet sich die eindrucksvolle Alpenlandschaft aus, und durch das Glasfenster im Poolboden fällt der Blick hinab ins Grüne. Die transparente Front lässt Wasser und Horizont scheinbar ineinander übergehen. Das 33 °C warme Wasser tut sein Übriges, um dieses erhabene Schwimmgefühl zu krönen. Ein Lieblingsplatz, an dem der Körper durchs Wasser gleitet und die Gedanken längst auf Reisen sind.
Zur heutigen Wasserwelt zählen neben dem Skypool ein Sole-Schwebe-Pool mit 33 °C, zwei Outdoor-Whirlpools mit 37 °C, der Indoorpool mit 31 °C und ein Kaltwasserbecken mit 19 °C. Hinzu kommen die drei Whirlpools im Heaven & Hell. Damit verteilen sich insgesamt neun Wasserbecken über die Wellnesswelt des Hubertus – vom erfrischenden Eintauchen bis zum wohlig warmen Dahintreiben.
Hoteltest 2026: Heaven & Hell – waghalsige Wellness, die den Himmel berührt
Schon der legendäre Skypool lässt den Betrachter staunen. Doch mit Heaven & Hell ist seit 2022 ein weiteres architektonisches Meisterwerk hinzugekommen, das ebenso zwischen Himmel und Erde schwebt und Wellness im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf stellt.
Kleine alpine Häuschen ragen hoch über den Bergwiesen in den Himmel. Unter ihnen hängen weitere Häuschen kopfüber im freien Raum, die Dächer nach unten gerichtet, die großen Fenster der Bergwelt zugewandt. Ein Anblick, bei dem man unwillkürlich ein zweites Mal hinsieht. Wie kann etwas so Waghalsiges zugleich so viel Sehnsucht nach Ruhe wecken?
Rund 15 Meter über dem Boden scheint dieses schwebende Bergdorf die Gesetze der Schwerkraft mit einer beneidenswerten Leichtigkeit zu überlisten. Das Architekturbüro NOA hat die Idee einer Spiegelung im Wasser in gebaute Wirklichkeit übersetzt. Oben streben die Häuschen dem Himmel entgegen, unten kehrt sich ihre vertraute Form um. Dazwischen liegt die Plattform wie eine gedachte Wasseroberfläche. Die umliegende Landschaft wird zum Rahmen für ein Ensemble, das sich beim ersten Anblick kaum begreifen lässt.
Wenn Wolken zwischen den bewaldeten Berghängen hängen und die Gipfel aus dem Nebel auftauchen, bekommt Heaven & Hell etwas beinahe Unwirkliches: ein kleines Wellness-Wolkenheim, das sich für einen Moment von der Erde gelöst zu haben scheint. Mit diesem Mut zum Außergewöhnlichen punktet das Hubertus in Sachen Wellness-Architektur ganz oben auf der Wellness-Heaven-Skala. Man möchte hinauf, hinaus, den Bergen entgegen – und herausfinden, wie es sich anfühlt, an einem solchen Ort die Augen zu schließen.
Hoteltest 2026: Warme Wasserwelten und ein kleines Glück zwischen den Wolken
Auf der oberen Ebene laden ein Liege- und ein Sitz-Whirlpool dazu ein, sich dem Himmel ein wenig näher zu fühlen. Das Wasser ist mit rund 36 °C wohlig warm, der Blick darf weit über die Berglandschaft wandern. Allein die Vorstellung hat etwas Verführerisches: die Schultern im warmen Wasser, das Gesicht in der frischen Bergluft, vor den Augen dieses weite Panorama. Während sich die Wolken über den Gipfeln verschieben, erhält die Auszeit einen Platz zwischen Wasser, Bergen und Himmel.
Über eine Treppe führt der Weg auf die untere, textilfreie Ebene. Hier warten eine finnische Sauna, eine Softsauna und ein weiterer Outdoor-Whirlpool, ebenfalls mit rund 36 °C. Ausgerechnet in den kopfüber hängenden Häuschen darf der Gast zur Ruhe kommen. Von außen wirkt die Konstruktion kühn und beinahe schwindelerregend; im Inneren stehen Wärme, Rückzug und der Blick durch die großen Fenster im Mittelpunkt. Die Architektur weckt den Entdeckergeist, die Wellnesswelt lädt zum Loslassen ein.
Zwischen den warmen Stationen setzt der Kälte-Sprühregen einen erfrischenden Akzent. Wärme auf der Haut, kühle Erfrischung, frische Bergluft: Heaven & Hell spielt mit Kontrasten, die weit über seine ungewöhnliche Silhouette hinausreichen. Und immer wieder zieht die Landschaft den Blick nach draußen. Die Berge gehören hier zum Wellness-Erlebnis wie das Wasser zum Whirlpool.
Hoteltest 2026: Wenn die Seele einen Fensterplatz im Himmel bekommt
Ein eigener Relaxraum mit großer Fensterfront sowie einer Tee- und Snackecke ergänzt die schwebende Wellnesswelt. Nach dem Wechsel zwischen Sauna, Whirlpool und Abkühlung wartet hier ein Logenplatz mit Blick über das Pustertal. Ein Buch aufschlagen, einen Tee trinken, den Blick über die bewaldeten Hänge schweifen lassen – viel mehr braucht es angesichts dieser Kulisse kaum.
Die Augen haben sich an den umgedrehten Häuschen kaum sattgesehen, schon dürfen sie sich in der Weite der Landschaft verlieren. Draußen wechseln Licht und Wolken, drinnen ist Zeit zum Nachruhen. Heaven & Hell führt das Glücksversprechen des Skypools auf ganz eigene Weise fort: Dort schwimmt der Gast dem Horizont entgegen, hier rücken auch Sauna und Ruhepause in luftige Höhen. Ein schwebendes Stück Sehnsucht, bei dem der Begriff Wellness Heaven plötzlich erstaunlich greifbar wird.
Hoteltest 2026: Panorama-Aufgüsse und sanfte Wärme in der neuen Saunawelt
Auch abseits von Heaven & Hell hat das
Wellnesshotel in Südtirol seine Saunawelt weiterentwickelt. Im 2026 neu gestalteten Nacktbereich treffen eine Panorama-Sauna mit rund 82 °C für zelebrierte Aufgüsse, eine mildere Biosauna mit 55 °C und ein Dampfbad mit 45 °C aufeinander. Der weite Bergblick begleitet das Schwitzen, während jeder Gast seinen eigenen Wohlfühlrhythmus finden darf. Ein neuer Meditationsraum schenkt auch den stillen Momenten zwischen den Wellness-Einheiten einen eigenen Platz.
Zum weiteren Wärmeprogramm zählen das Dolomiten-Höhlen-Dampfbad mit 42 °C sowie im Vitalzentrum ein Dampfbad mit 45 °C, eine Kräutersauna mit 55 °C und eine Infrarot-Wärmekabine mit 35 °C. Schon bei unserem Besuch 2021 gehörten die Aufgüsse mit Sonja, Eberhard, Werner und Michael zu den Höhepunkten des Aufenthaltes. Unter den damaligen Mottos „Freier Atem“, „Kräuter“, „Citrus“, „Erde“ oder „Dolomitenduft“ wurde Schwitzen hoch oben in Olang zum Erlebnis. Die Phantasie der Saunameister schien schier grenzenlos.
Das Flanieren im Hubertus Park gleicht einem Abenteuer
Die Aussicht genossen wir beim Hoteltest 2021 auch beim Schlendern durch den Hubertus Park: vorbei an Südtiroler Obstbäumen, den Duft der heimischen Kräuter in der Nase und das Spiel der Flammen an der Feuerstelle beobachtend. Der abwechslungsreiche Hotelpark hielt an vielen Ecken kleine Überraschungen bereit. Ob pittoreske Outdoor-Kegelbahn, umherspringende Kaninchen oder bunt schillernde Blumenwiesen inmitten frischer Bergluft – hier atmeten wir sprichwörtlich auf.
Hoteltest 2026: Neue Ruheplätze zwischen Wasser und Bergwiesen
Heute nennt das Hubertus für den Alpenreych Park eine Fläche von 7.000 m². Seit 2025 ergänzt ein neu gestalteter Obstgarten mit Kneipp-Teich und kleinem Dolomiten-Themenweg die Auszeit im Grünen. Nach den luftigen Perspektiven von Heaven & Hell darf der Gast hier wieder der Erde näherkommen und die Landschaft Schritt für Schritt entdecken.
Auch im Inneren erhielt die Wellnesswelt 2025 frische Akzente: Der Indoorpool wurde erneuert, die Spa-Rezeption neu gestaltet und die Relaxzonen überarbeitet. Zwischen dem Dahintreiben im Wasser und der nächsten Sauna-Auszeit warten damit weitere Rückzugsorte für jene kostbaren Urlaubsmomente, in denen man endlich einmal nirgendwo anders sein muss.
Hoteltest 2026: Mehr Raum für wohltuende Berührungen
Bereits 2024 wurde der Behandlungsbereich neu gestaltet. Zehn neue Behandlungsräume gehören zu dem insgesamt rund 400 m² großen Refugium für Massagen und Beauty-Anwendungen. Die Gestaltung greift die umgebende Berglandschaft auf und führt die alpine Atmosphäre bis in die Räume für die persönlichen Verwöhnmomente weiter. Hier darf die Aufmerksamkeit ganz dem eigenen Wohlbefinden gelten – eine schöne Ergänzung zu den weiten Horizonten der schwebenden Wellnesswelt.
Thea, die Therapeutin mit den magischen Händen
Die 50-minütige Rückenmassage, die mir die Therapeutin Thea während unseres Testaufenthaltes 2021 angedeihen ließ, hatte es wahrlich in sich. Mit vollem Körpereinsatz und mithilfe ihrer Ellbogen, Fäuste, Knöchel und Fingerspitzen gelang es Thea, selbst hartnäckige Verspannungen an meinem Nacken, meinen Schultern und meinem Rücken zu lösen. Dabei entfalteten ihre Hände eine ungeahnte Kraft. Und es schien, als verstünde sie die Sprache meines Körpers auf nonverbale Weise.
Zeitlos altern mit Team Dr. Joseph
Ein besonderes Erlebnis war beim Hoteltest 2021 auch das 80-minütige „Supreme Ultrasonic Facial Lift“, das mir die freundliche Kosmetikerin Alexia mit großer Hingabe angedeihen ließ. Sowohl ihr Können als auch die duftenden Pflegeessenzen der Südtiroler Produktlinie Team Dr. Joseph verstanden zu begeistern. Zum ersten Mal erlebte ich ein Enzym- und Ultraschalltiefenpeeling mit anschließender sorgfältiger Ausreinigung. Weitere Höhepunkte der Anwendung waren für mich die Alginatmaske sowie das Ultrasonic-Repair & Lifting.
Den ultimativen Entspannungskick erfuhr ich dank einer wohltuenden Nacken- und Gesichtsmassage. Zusätzliche Streicheleinheiten schenkten mir die angenehme Arm- und Handmassage während der Einwirkzeit der Alginatmaske. Am Ende des Facials erfreute ich mich an einer frischen, prallen und jugendlich straff wirkenden Gesichtshaut.
Das Aktivprogramm des Alpin Panorama Hotels Hubertus weckt die Freude an Bewegung
Auch wenn die Bergwelt des Pustertals zu den schönsten Freiluft-Fitness-Centern zählt, erhalten die Muskeln Sporthungriger ihren Feinschliff im Panorama-Fitnessraum mit Gymnastikbereich. Der Blick in die Berge lässt die Gedanken schon während des Trainings hinauswandern. Zum betreuten Bewegungs- und Entspannungsprogramm zählen unter anderem Aquagym, Rückentraining, Workout und Meditation.
Wie viel Freude die gemeinsame Bewegung machen kann, erlebten wir bereits bei unserem Testaufenthalt 2021. Ob Zirkeltraining, sanftes Stretching, Yoga, Pilates oder Gleichgewichts- und Koordinationsübungen – das Programm war so vielseitig, dass selbst sportträge Gäste plötzlich Gefallen an Bewegung fanden. Auch Entspannungsübungen, meditatives Waldbaden und Wanderungen gehörten damals zur Freizeit-Agenda. Eine wohltuende Ergänzung zu den stillen Stunden in Pool und Sauna.