Mit den beiden immer lachenden Srilankesen, die uns am Infinity Pool jeden Wunsch von den Lippen ablesen, würde ich am liebsten für immer Freundschaft schließen. Bei ihnen hat man das Gefühl, dass sie dem Wort „Service“ eine ganz neue Bedeutung verleihen. Noch bevor ich mich bei ihnen nach einem Frucht-Cocktail oder einem leichten Mittagessen erkundige, wird es mir auch schon kredenzt. Beeindruckend sind auch die Deutsch-Kenntnisse der beiden und so erfreue ich mich jeden Morgen wieder aufs Neue an dem freundlichen „Guten Tag“ das sie mir mit ihren blitzend weißen Zähen glücklich lachend entgegen rufen. Diese beiden „guten Seelen“ am Infinity Pool stehen symbolhaft für die Zuvorkommenheit aller Angestellten, die uns auf der Insel begegnen. Selten bin ich in meinem Leben einem so netten und freundlichen Volk begegnet, wie es die Malediver sind. Bereits am Flughafen wurden wir fachmännisch von einem Angestellten des Hauses in Empfang genommen und zu unserem Wasserflugzeug geführt, das uns ins Lily Beach Resort & Spa flog. Bei unserer Ankunft auf Huvahendhoo nahmen uns der australische General Manager Greg und die fürsorgliche Assistant Front Office Managerin Denise mit einem süßen und schaumig geschlagenen frisch gepressten Orangensaft und kühlen Erfrischungstüchern in Empfang.
Überhaupt scheint Denise das „bon coeur“ der Insel zu sein und kümmert sich in höchst professioneller und unermüdlicher Weise um das Wohlergehen jedes einzelnen Gastes. Fruchtig wurden wir auch mit einem großen, frischen Obstkorb auf unserem Zimmer Willkommen geheißen. Neben Schwimm-, Schnorchel- oder Wassersportfreuden hat man im Lily Beach Resort & Spa auch die Möglichkeit, in der kleinen Souvenir-Boutique, dem Juwelier, Sportgeschäft oder dem Tamara Spa Shop einzukaufen. In medizinischen Notfällen steht Ihnen der inseleigene Arzt 24 h auf Abruf zur Verfügung.
Re-Evaluierung 2010
Bei unserem erneuten Besuch in Lily Beach begrüßte mich der freundliche Sri Lankese am Infinity Pool wie einen alten liebgewonnenen Freund. Der hilfsbereite Hadil am Wassersportzentrum begleitete uns auf unseren ersten Schnorchelgang sogar und sorgte somit auf fürsorglichste Weise für unsere Sicherheit. Er gab uns wertvolle Tipps und führte uns in die Geheimnisse des Korallenriffs von Huvahendhoo ein. Das Gastro-Team der drei inseleigenen Restaurants hat in Punkto Service wesentlich hinzugewonnenen. Startete das Resort nach der Eröffnung 2009 noch mit leichten Anlaufschwierigkeiten, so sind diese nun vollkommen behoben und alle Kellner der Restaurants bestechen nun durch ihre Galanterie und ihren flinken Charme.