
Vor vielen Jahren begegnete ich dem britischen Breathwork-Pionier Alan Dolan während einer fast dreistündigen Atemsession mitten im Dschungel. Dass diese Begegnung mein Leben nachhaltig verändern würde, ahnte ich damals noch nicht. Im Gegenteil: Ich gebe zu, ich ging mit einer gehörigen Portion Skepsis in diese Session. Was dann geschah, überraschte mich und bereicherte mein Leben.
Während dieser intensiven Atem-Session führte Alan mich an eine Atemtechnik heran, die ebenso schlicht wie wirkungsvoll ist: Conscious Connected Breathing. Durch das bewusste Verbinden von Ein- und Ausatmung entsteht ein kontinuierlicher Atemfluss, der den Körper in einen Zustand tiefer Regulation versetzen kann. In dieser Session tauchten bei mir Einsichten auf, die lange im Unterbewussten verborgen waren. Gleichzeitig lernte ich eine Praxis kennen, die sich jederzeit und überall anwenden lässt. Bis heute ist diese Atemtechnik zu einer täglichen Meditation für mich geworden. Sie hilft mir, besser zu schlafen, mehr Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden und meiner inneren Stimme Gehör zu schenken.
Alan Dolan begann bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten mit seiner Arbeit, zu einer Zeit, als Breathwork noch weit davon entfernt war, ein globaler Wellness-Trend zu sein. Heute rückt Atemarbeit zunehmend ins Zentrum der internationalen Gesundheits- und Wellnessdiskussion. Alan gehört zu denjenigen, die diesen Weg früh prägten. Sein Ansatz unterscheidet sich dabei von vielen modernen Atemtechniken: Während zahlreiche Methoden auf Atemkontrolle setzen, versteht er Conscious Connected Breathing als Praxis der Atembefreiung. Der Atem soll nicht gesteuert, sondern wieder in seinen natürlichen Fluss zurückgeführt werden.
Für Alan ist der Atem weit mehr als eine physiologische Funktion. Er beschreibt ihn als Brücke zwischen Körper, Geist und emotionaler Erfahrung, als Zugang zu tieferen Schichten unseres Bewusstseins. Wenn Ein- und Ausatmung ohne Pause ineinander übergehen, gelangen viele Menschen in einen Zustand zwischen Alltagsbewusstsein und innerer Wahrnehmung, in dem sich gespeicherte Spannungen lösen und neue Klarheit entstehen kann.
Der Weg zu dieser Arbeit begann für Alan selbst mit einem radikalen Richtungswechsel seiner Biographie. Nach einer erfolgreichen Karriere als PR-Manager in der Luftfahrtindustrie verließ er mit vierzig Jahren seinen Beruf, ausgelöst durch Stress und das Gefühl, einen anderen Weg gehen zu müssen. Seitdem bildet Spiritualität das Fundament seines Lebens. Intuition, Mut und eine tiefe Neugier für das Leben sind für ihn zu zentralen Wegbegleitern geworden.
Heute reist Alan Dolan um die Welt, gibt Workshops und Retreats und bildet Breathwork-Therapeuten aus. Dabei begegnet er Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und beobachtet immer wieder ähnliche Herausforderungen: Angstzustände, Schlafprobleme und Depressionen gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen den Weg zu ihm finden. Gleichzeitig erlebt er, wie schnell sich Veränderungen einstellen können, wenn Menschen beginnen, bewusst mit ihrem Atem zu arbeiten.
Im Gespräch spricht Alan Dolan über seinen persönlichen Wendepunkt, über die Kraft des Atems als Werkzeug innerer Transformation und darüber, warum wir vielleicht erst dann beginnen, wirklich zu leben, wenn wir den Mut finden, unser eigenes Wesen zu entdecken. Für ihn liegt Erfüllung darin, diesem inneren Kern freizulegen und das Leben danach auszurichten. Und Conscious Connected Breathing kann uns dabei helfen.
Alan, Du hast mit 40 einen radikalen Wendepunkt vollzogen: Du hast Deine erfolgreiche Karriere als PR-Manager in der Luft- und Raumfahrtindustrie im Nahen Osten hinter Dir gelassen, um etwas völlig Neues zu beginnen. Was hat Dich zu dieser Entscheidung bewogen? Gab es ein konkretes Schlüsselerlebnis oder war es ein längerer innerer Prozess? Wann hast Du zum ersten Mal gespürt, dass Dein bisheriger Weg nicht mehr stimmig war? Und welche Rolle spielen Intuition, Mut und Spiritualität in Deinem Leben?
Der Wendepunkt in meiner beruflichen Laufbahn wurde vor allem durch Stress ausgelöst. Damals hatte ich eine anspruchsvolle Position in der Luft- und Raumfahrtindustrie inne und arbeitete in einem sehr wettbewerbsorientierten Umfeld mit einer eher machohaften und mitunter auch toxischen Unternehmenskultur. Hinzu kam, dass ich im Nahen Osten lebte und arbeitete. Als schwuler Mann in Saudi-Arabien war diese Situation nicht immer einfach, und mit der Zeit wurde mir immer klarer, dass ich in diesem Umfeld eigentlich nicht wirklich zu Hause war.
Es gab keinen einzelnen dramatischen Moment, der diese Entscheidung ausgelöst hätte. Vielmehr war es ein schrittweiser Prozess der Erkenntnis. Ich spürte immer deutlicher, dass der Weg, auf dem ich mich befand, nicht mehr mit dem übereinstimmte, wer ich wirklich war oder wie ich mein Leben führen wollte. Als mir das schließlich klar wurde, begann ich darüber nachzudenken, wie ich einen Ausstieg gestalten könnte. Ich entwickelte Schritt für Schritt einen Plan für diesen Übergang und erarbeitete schließlich eine Exit-Strategie, die mir erlaubte anders zu leben und zu arbeiten.
Seit dieser Zeit bildet Spiritualität das Fundament meines Lebens. Sie ist gewissermaßen der Boden, auf dem alles andere wächst. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, mein Leben immer stärker über meine Intuition zu navigieren. Der Intuition zu folgen ist nicht immer logisch, und manchmal erfordert es Mut, eher dem zu vertrauen, was man fühlt, als dem, was auf den ersten Blick rational erscheint.
Mut spielt daher eine zentrale Rolle in meinem Leben. Für mich ist Mut eine Eigenschaft, die es uns ermöglicht, in größere und freiere Formen des Seins hineinzuwachsen. Immer dann, wenn wir das Vertraute hinter uns lassen und uns auf unbekanntes Terrain begeben, braucht es Mut. Für mich ist Mut ein ständiger Begleiter auf dem Weg persönlichen Wachstums und innerer Transformation.
Wie ging es nach Deinem Ausstieg aus der Welt der PR weiter? Wusstest Du damals schon, in welche Richtung Du Dich entwickeln wirst? Welche Stationen, Lehrer und Erfahrungen haben Dich besonders geprägt? Und wie ist daraus Dein eigener Ansatz des Conscious Connected Breathing entstanden? was unterscheidet ihn aus Deiner Sicht von anderen Atemmethoden?
Nachdem ich sowohl den Nahen Osten als auch meine Karriere im PR-Bereich hinter mir gelassen hatte, nahm ich mir zunächst ein Sabbatjahr. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinen klaren Plan, wie es beruflich weitergehen würde. Stattdessen vertraute ich darauf, dass sich der richtige Weg zeigen würde, sobald der passende Moment gekommen war. Ich bat das Leben, oder das, was manche als Geist, Intuition oder höhere Intelligenz bezeichnen würden darum, mir den nächsten Schritt deutlich erkennen zu lassen, wenn er sich zeigen sollte.
In dieser Zeit begann ich eine Ausbildung zum Yogalehrer. Yoga hatte schon lange eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt, daher erschien es mir wie ein natürlicher Ausgangspunkt, um einen neuen Weg zu erkunden. Während dieser Ausbildung kam ich zum ersten Mal mit Breathwork in Berührung. Ich erinnere mich noch sehr genau an diesen Moment: Kaum hatte ich die Erfahrung gemacht, wusste ich intuitiv, dass dies das nächste Kapitel meines Lebens sein würde. Es fühlte sich fast so an, als hätte das Universum meine Bitte erhört und mir sehr klar eine neue Richtung gezeigt.
Im Laufe der Jahre hatte ich das Privileg, von vielen unterschiedlichen Lehrern zu lernen. Es wäre schwer, nur eine einzelne Person hervorzuheben, denn jeder von ihnen hat auf seine Weise zu meiner Entwicklung beigetragen. Was sie jedoch alle gemeinsam hatten, war eine tiefe Hingabe an ihre eigene innere Arbeit. Besonders geprägt haben mich jene Lehrer, die intensiv an sich selbst gearbeitet hatten und dadurch eine große Klarheit ausstrahlten, Klarheit im Denken, im Herzen und in ihrer Präsenz.
Dieses Prinzip prägt auch die Art und Weise, wie ich heute selbst unterrichte. Für mich geht es bei Breathwork nicht einfach darum, eine Technik zu erlernen. Es geht um persönliche Entwicklung. Ein Therapeut kann andere nur dann wirklich begleiten, wenn er selbst bereit ist, auf allen Ebenen weiter zu wachsen und sich zu entwickeln, körperlich, emotional und spirituell.
Mein Ansatz des Conscious Connected Breathing hat sich aus all diesen Erfahrungen ganz organisch herausgebildet. In vielerlei Hinsicht ist er eine Synthese der wertvollsten Elemente, die ich auf meinem Weg kennengelernt habe. Zu Beginn meiner Ausbildung begegnete ich Methoden, die sehr dynamisch und intensiv waren, man könnte sagen, sie entsprachen eher einem „Yang“-Ansatz. Später lernte ich auch Praktiken kennen, die sanfter, ruhiger und stärker nach innen gerichtet waren und damit eher dem „Yin“-Spektrum entsprachen.
Mit der Zeit hat sich mein eigener Unterricht ganz natürlich zwischen diesen beiden Polen eingependelt. Mein Ziel ist ein ausgewogener Ansatz, der den Menschen genau dort abholt, wo er gerade steht. Statt Teilnehmer an ihre Grenzen zu treiben, liegt mein Fokus darauf, jede einzelne Person oder Gruppe bestmöglich zu unterstützen. Von dort aus gestalte ich die jeweilige Session. In diesem Sinne ist meine Arbeit stark kundenzentriert und geprägt von einer sensiblen Wahrnehmung für die Bedürfnisse der Menschen, die mir gegenübersitzen.
Du hast in den vergangenen 23 Jahren Menschen weltweit an Breathwork herangeführt: in London, Cambridge und Dublin ebenso wie in Japan, Kuwait, Costa Rica, Brasilien, den Malediven und in Spanien. Ich selbst durfte mit Dir eine intensive und unvergessliche Session mitten im Dschungel auf einer Insel im Indischen Ozean erleben. Was haben diese unterschiedlichen Orte und Kulturen mit Dir persönlich gemacht? Und welche Rolle spielen Natur, Landschaft und die Energie eines Ortes für Deine Arbeit?
Die Tatsache, dass ich Breathwork mit Menschen in so vielen verschiedenen Teilen der Welt teilen durfte, ist letztlich eine Erweiterung meiner lebenslangen Leidenschaft fürs Reisen. Diese Passion mit meiner Arbeit zu verbinden und dabei Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Lebenswelten zu begegnen, ist für mich ein großes Geschenk.
Jeder Ort bringt seine eigene Atmosphäre und Energie mit sich, und das beeinflusst natürlich auch die Erfahrung einer Breathwork-Session. In einer großen Metropole wie Tokio zu arbeiten fühlt sich zum Beispiel ganz anders an, als eine Session mitten in der Natur zu begleiten, wie damals, als wir gemeinsam im Dschungel auf einer Insel im Indischen Ozean gearbeitet haben. Städte tragen oft eine gewisse Intensität und Geschwindigkeit in sich, während natürliche Umgebungen Menschen eher dazu einladen, weicher zu werden, langsamer zu werden und leichter wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen.
Im Laufe der Jahre ist das Reisen zu einem meiner wichtigsten Lehrer geworden. Manchmal sage ich scherzhaft, meine Reisen seien mein „Masterstudium in Weltkunde“, denn jeder Ort und jede Kultur eröffnet neue Perspektiven. Jede Reise lehrt mich etwas über Menschen, über das Leben und über die vielen unterschiedlichen Wege, auf denen Menschen Sinn und Verbundenheit suchen.
Im Moment bin ich zum Beispiel in Ägypten, und ich bin tief beeindruckt, nicht nur von den archäologischen Schätzen und der Kraft der alten Tempel, sondern auch von der bemerkenswerten Intelligenz und Kunstfertigkeit, die in diesen Bauwerken steckt. In solchen Orten spürt man eine tiefe Geschichte und Weisheit. Gleichzeitig berühren mich auch die Menschen hier sehr. Ich habe sie als unglaublich herzlich und offen erlebt, was den Aufenthalt hier zu einer großen Freude macht.
Erfahrungen wie diese erinnern mich immer wieder daran, wie sehr der Ort eine Rolle spielt. Die Landschaft, der kulturelle Kontext und die feine Energie eines Ortes prägen mit, wie Menschen in eine Session hineingehen und wie tief sie sich letztlich mit sich selbst verbinden können.
Kannst du erklären, wie Deine Atemtechnik Conscious Connected Breathing konkret funktioniert und unseren Leserinnen und Lesern eine kurze, alltagstaugliche Einführung geben, wie man sie zu Hause praktiziert? Warum wird diese Atemform auch Circular Breathing genannt? Und wie wichtig ist das regelmäßige Praktizieren für nachhaltige Veränderungen?
Für Leserinnen und Leser, die diese Technik selbst ausprobieren möchten, habe ich eine kostenlose App namens Breathguru entwickelt. Sie enthält geführte Sessions und einfache Anleitungen, um eine eigene Atempraxis zu beginnen. Die App enthält alles, was man braucht, um zu Hause sicher und effektiv mit der Praxis zu starten.
Conscious Connected Breathing unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt von vielen Atemtechniken, die derzeit populär sind. Die meisten modernen Methoden konzentrieren sich auf Atemkontrolle. Conscious Connected Breathing hingegen ist eine Praxis der Atembefreiung.
In einer Session beobachte ich zunächst, wohin der Atem eines Menschen ganz natürlich fließt, und ebenso, wohin er nicht fließt. Die meisten Menschen nutzen nur einen kleinen Teil ihrer gesamten Atemkapazität. Ziel dieser Technik ist es daher, den Atem behutsam in jene Bereiche des Körpers zu führen, in denen er eingeschränkt ist, sodass sich das Atemmuster öffnet und natürlicher sowie freier werden kann.
Auf physiologischer Ebene ist das Prinzip recht einfach: Unsere Zellen benötigen Sauerstoff als wichtigsten Energieträger. Wird der Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt, können die zellulären Prozesse effizienter arbeiten, was wiederum unsere Vitalität und unser allgemeines Wohlbefinden unterstützt.
Auf mentaler und emotionaler Ebene können die Effekte sogar noch tiefgreifender sein. Ohne zu sehr ins Technische zu gehen: Diese Atemtechnik kann Menschen helfen, Zugang zu unbewussten Ebenen ihres Inneren zu erlangen, die im Alltag normalerweise nicht zugänglich sind. Dadurch können Emotionen oder Erfahrungen verarbeitet werden, die möglicherweise unterdrückt oder in der Vergangenheit nicht vollständig verarbeitet wurden. Aus diesem Grund kann Breathwork ein kraftvolles Werkzeug sein, um mit emotionalem Stress, Trauma, Angstzuständen oder den tieferen Ursachen von Depressionen zu arbeiten. In gewisser Weise ermöglicht es dem Körper, Erfahrungen loszulassen, die in ihm gespeichert wurden.
Darüber hinaus hat die Praxis auch eine spirituelle Dimension. Beim Conscious Connected Breathing sind Ein- und Ausatmung ohne Pause miteinander verbunden. Wenn der Atem auf diese kontinuierliche Weise fließt, gelangen viele Menschen in einen Zustand, den ich als liminalen Raum bezeichne – einen Zustand zwischen gewöhnlichem Alltagsbewusstsein und tieferer innerer Wahrnehmung. In diesem Raum fällt es vielen leichter, sich mit dem zu verbinden, was sie als ihr innerstes Zentrum empfinden. Ich selbst nenne das Gott, aber jeder Mensch kann diese Erfahrung auf seine eigene Weise deuten.
Manche bezeichnen diese Praxis auch als zirkuläres Atmen. Der Begriff beschreibt den kontinuierlichen Rhythmus des Atems: Die Einatmung geht unmittelbar in die Ausatmung über, ohne Unterbrechung, und bildet so einen fließenden Kreislauf. Viele Menschen stellen sich diesen Prozess als Kreis vor. Ich selbst denke dabei gerne an das Meer: an Wellen, die unaufhörlich kommen und gehen. Sie halten nie wirklich an, sie bewegen sich in einem stetigen Fluss, ganz ähnlich wie der verbundene Atem.
Einer der Aspekte, die ich an Breathwork besonders schätze, ist seine Einfachheit und Zugänglichkeit. Es braucht keine teure Ausrüstung, keine jahrelange Ausbildung und auch nicht zwingend eine ständige Begleitung durch einen Lehrer. Mit den richtigen Anleitungen können Menschen diese Praxis selbstständig erlernen und in ihren Alltag integrieren.
Wer nachhaltige und tiefgreifende Veränderungen erreichen möchte, sollte allerdings regelmäßig üben. Ich empfehle in der Regel mindestens fünfzehn Minuten tägliche Praxis. Je konsequenter jemand übt, desto tiefer können die Wirkungen werden. Meine eigene tägliche Praxis dauert etwa dreißig Minuten, und auch meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermutige ich, eine ähnliche Routine zu entwickeln.
Buddha lehrte die Achtsamkeit auf den Atem als direkten Weg zur Befreiung. Der vietnamesische Zen-Meister Thich Nhat Hanh sagte: „Der Atem ist die Brücke, die Körper und Geist verbindet.“ Inwiefern spiegeln sich diese Weisheiten in Deiner Arbeit wider? Und warum ist der Atem für Dich bis heute einer der unmittelbarsten Schlüssel zu Bewusstsein, Heilung und innerer Balance?
Ich würde diesen beiden großen Lehrern sicherlich nicht widersprechen. Sowohl Buddha als auch Thich Nhat Hanh haben etwas sehr Tiefgründiges über den Atem erkannt. Er ist einer der einfachsten und zugleich unmittelbarsten Wege, um in einen Zustand tieferer Bewusstheit zu gelangen.
In meiner eigenen Arbeit beobachte ich häufig, dass bewusstes Atmen Menschen in einen Zustand führen kann, den ich zuvor als eine Art Zwischenzustand beschrieben habe – einen Raum zwischen dem gewöhnlichen Alltagsbewusstsein und einer tieferen inneren Wahrnehmung. In solchen Momenten fühlen sich Menschen oft stärker mit sich selbst verbunden, mit ihren Emotionen und manchmal sogar mit etwas, das größer ist als sie selbst. Man könnte dies als einen erweiterten Bewusstseinszustand beschreiben oder einfach als eine intensivere und bewusstere Weise, das Leben zu erfahren.
Breathwork erleichtert den Zugang zu solchen Zuständen, weil der Atem ganz natürlich sowohl auf den Körper als auch auf den Geist wirkt. Wenn wir den Atem bewusst miteinander verbinden, beginnen wir, gewohnte Denk- und Reaktionsmuster zu verlassen. Dadurch entsteht ein Raum, in dem neue Bewusstheit entstehen kann.
Für mich ist der Atem tatsächlich eine Brücke. Er verbindet den physischen Körper mit der mentalen und emotionalen Ebene und oft auch mit den subtileren oder spirituellen Dimensionen unseres Menschseins. In diesem Sinne verbindet der Atem das, was wir sehen und messen können, mit dem, was wir nur fühlen oder intuitiv erfassen.
Gerade wegen dieser besonderen Qualität bleibt der Atem eines der kraftvollsten und zugleich zugänglichsten Werkzeuge für Transformation. Wenn ein Mensch in seinem Leben wirklich etwas verändern möchte, körperlich, emotional oder spirituell, dann ist die Arbeit mit dem Atem oft der direkteste und umfassendste Ausgangspunkt.
Viele Menschen haben äußerlich „alles erreicht“ und spüren dennoch eine innere Leere. Du hast einmal gesagt, dass viele unbewusst im „Stand-by-Modus“ leben. Ist dieses Gefühl von innerer Leere aus Deiner Sicht ein Signal, innezuhalten und den eigenen Lebensweg zu hinterfragen? Warum stoßen wir an Grenzen, wenn wir emotionale Krisen ausschließlich über den Verstand lösen wollen? Und wie kann Breathwork als körperbasierter Zugang helfen, Blockaden zu lösen, verborgene Bedürfnisse wahrzunehmen und emotionale Energie zu bewegen ohne die Vergangenheit immer wieder neu erzählen zu müssen?
Es kommt gar nicht so selten vor, dass Menschen materiell sehr erfolgreich sind und dennoch das Gefühl haben, dass auf einer tieferen Ebene etwas Wesentliches fehlt. Von außen betrachtet scheint vielleicht alles perfekt zu sein, doch innerlich kann sich ein Gefühl von Leere, Unruhe oder Entfremdung einstellen. In manchen Fällen entwickeln Menschen sogar körperliche Beschwerden, weil sie über viele Jahre hinweg fast ausschließlich äußere Ziele verfolgt haben und dabei ihre innere Welt vernachlässigt wurde.
Aus meiner Sicht können solche Erfahrungen wie Krankheit oder emotionale Krisen tatsächlich eine Einladung sein, innezuhalten und das eigene Leben zu reflektieren. Oft sind sie ein Signal dafür, dass etwas in uns gesehen, verstanden oder gelöst werden möchte.
Viele der Herausforderungen, denen wir im Leben begegnen, betrachte ich als energetischer Natur. Ganz gleich, ob sie sich im Körper, in den Emotionen oder im Denken zeigen, letztlich sind sie Ausdruck von Energie, die blockiert, unterdrückt oder aus dem Gleichgewicht geraten ist. Deshalb stoßen wir häufig an Grenzen, wenn wir versuchen, emotionale oder psychologische Probleme ausschließlich mit dem Verstand zu lösen. Der Geist allein kann oft jene Muster nicht auflösen, an deren Entstehung er selbst beteiligt war.
Hier können körperbasierte Methoden wie Breathwork eine enorme Kraft entfalten. Wenn wir bewusst und verbunden atmen, beginnt der Körper in einen Zustand tiefer Regulation zu wechseln. Häufig gelangt das Nervensystem dabei in eine Art natürlichen Reset-Zustand.
In diesem Moment beginnt die eigene Körperintelligenz zu wirken. Der Körper weiß oft sehr genau, was Aufmerksamkeit braucht, was gelöst oder integriert werden möchte, manchmal klarer als unser analytischer Verstand. Durch den Atem können Menschen Zugang zu tieferen emotionalen Schichten bekommen, gespeicherte Spannungen oder Energien in Bewegung bringen und wieder mit Teilen ihrer selbst in Kontakt kommen, die vielleicht über Jahre hinweg übersehen wurden.
Ein besonders schöner Aspekt von Breathwork ist, dass Menschen ihre Vergangenheit nicht immer wieder im Detail erzählen oder analysieren müssen. Stattdessen kann der Körper Erfahrungen direkt über Empfindungen, den Fluss des Atems und energetische Prozesse verarbeiten. Auf diese Weise eröffnet Breathwork häufig einen unmittelbaren Weg zu mehr Klarheit, Heilung und neuer Lebenskraft.
Breathwork wird mit einer erstaunlichen Bandbreite an Wirkungen in Verbindung gebracht: von Stressreduktion, besserem Schlaf und mehr Energie bis hin zu tiefen emotionalen und spirituellen Erkenntnissen. Was ist die häufigste Motivation Deiner Klientinnen und Klienten, an deinen Workshops und Retreats teilzunehmen? Welche Veränderungen beobachtest Du am häufigsten? Und welche Kraft von Breathwork wird Deiner Meinung nach noch immer unterschätzt?
Meiner Erfahrung nach kommen etwa siebzig bis achtzig Prozent der Menschen, die an meinen Workshops oder Retreats teilnehmen, mit einer von drei zentralen Herausforderungen: Angstzuständen, Depressionen oder Schlaflosigkeit und häufig auch mit einer Kombination aus allen drei. Diese Themen sind im modernen Leben sehr verbreitet geworden, in dem viele Menschen unter ständigem Druck stehen und sich kaum noch den Raum geben, wirklich zur Ruhe zu kommen und sich wieder mit ihrer inneren Welt zu verbinden.
Gelegentlich kommen Menschen auch aus anderen Gründen. Manche möchten die spirituelle Dimension von Breathwork erkunden, andere befinden sich an einem Wendepunkt in ihrem Leben und suchen nach Klarheit über ihren weiteren Weg. Doch die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sucht vor allem nach Linderung von stressbedingten Belastungen, die ihr mentales und emotionales Wohlbefinden beeinträchtigen.
Was ich dabei besonders häufig beobachte, ist, dass Breathwork erstaunlich schnell Veränderungen bewirken kann. Wenn Menschen sich auf die Praxis einlassen, insbesondere dann, wenn sie eine regelmäßige tägliche Routine entwickeln, bemerken sie oft schon nach relativ kurzer Zeit spürbare Verbesserungen.
Viele Klientinnen und Klienten, die unter Angstzuständen, Schlafproblemen oder gedrückter Stimmung leiden, berichten bereits nach ein oder zwei Wochen von ersten positiven Veränderungen. Sie schlafen tiefer, fühlen sich ruhiger und innerlich stabiler und erleben mehr Energie sowie eine größere emotionale Ausgeglichenheit.
Natürlich hängt die Tiefe der Veränderung immer auch von der jeweiligen Person und ihrer Bereitschaft ab, die Praxis fortzuführen. Was mich jedoch immer wieder beeindruckt, ist, wie schnell der Körper reagiert, sobald Menschen beginnen, bewusst mit ihrem Atem zu arbeiten.
Wir atmen täglich über 23.000-mal ein und aus und dennoch nutzen laut Studien 90% der Menschen ihren Atem nicht optimal: Oft verwenden wir nur 20 - 25% unserer Atemkapazität und atmen nur flach im oberen Brustraum, statt die volle Lungenkapazität auszunutzen. Was bedeutet für Dich „richtig“ atmen im Alltag? Welche Rolle spielt bewusste Atmung für Zellfunktion, Immunsystem, Regeneration und Entgiftung, gerade auch vor dem Hintergrund von Stress, Umweltbelastung und Sauerstoffmangel?
Wenn ich von „richtigem“ Atmen spreche, meine ich im Grunde einen Atem, der frei und ohne Einschränkungen durch den Körper fließen kann. Idealerweise bewegen sich Ein- und Ausatmung ganz natürlich und gleichmäßig, ohne dass Spannungen diesen Prozess unterbrechen. In der Realität ist das jedoch eher selten. Die meisten Menschen tragen in verschiedenen Bereichen ihres Körpers Spannungen, etwa im Brustraum, in den Schultern, im Bauch oder im Zwerchfell – und diese Spannungen schränken den Atemfluss häufig ein.
Ein gesundes Atemmuster ist in der Regel diaphragmal, also zwerchfellgestützt. Das bedeutet, dass der Atem zunächst im Bauchraum beginnt, das Zwerchfell aktiviert, sich dann über den Brustkorb ausdehnt und schließlich auch den oberen Brustbereich erreicht. Wenn das gesamte Atemsystem an diesem Prozess beteiligt ist, nutzen wir die volle Kapazität unserer Lungen. Diese tiefe und integrierte Atmung ermöglicht es dem Körper, deutlich effizienter zu funktionieren.
Bewusstes Atmen spielt eine wichtige Rolle für viele grundlegende Prozesse im Körper. Unsere Zellen sind auf Sauerstoff als wichtigste Energiequelle angewiesen. Wird der Körper durch flache Atmung, chronischen Stress oder Umweltbelastungen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, können viele zelluläre Prozesse nicht optimal ablaufen. Das wirkt sich unter anderem auf Energielevel, Immunsystem, Regeneration und Entgiftung aus.
Gerade Stress hat einen starken Einfluss auf unseren Atem. Wann immer wir unter Druck stehen, reagiert der Körper mit Anspannung und Kontraktion. Diese körperliche Verengung kann das Atemmuster einschränken und die Sauerstoffaufnahme reduzieren. Auf Dauer belastet das verschiedene Systeme im Körper zusätzlich.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass auch das Gegenteil gilt. Wenn wir beginnen, unseren Atem bewusst zu vertiefen und zu verbessern, können wir diese Muster allmählich umkehren. Eine tiefere, effizientere Atmung erhöht die Sauerstoffversorgung und unterstützt die natürlichen Regenerations- und Ausgleichsprozesse des Körpers.
In gewisser Weise lässt sich das Prinzip sehr einfach zusammenfassen: Wenn wir besser atmen, leben wir auch besser.
Wellness Heaven bewertet Hotels unter anderem nach ihren Wellnessangeboten. Welche Wellness-Trends zeichnen sich aus Deiner Sicht in den nächsten Jahren ab? Wohin geht Deiner Meinung nach die Wellness-Reise langfristig? Was sind nur kurzfristige Hypes, was wird Bestand haben?
Aus meiner Sicht rückt Breathwork derzeit immer stärker ins Zentrum der globalen Wellness-Diskussion. Es wird heute längst nicht mehr als etwas Esoterisches oder „Abgehobenes“ wahrgenommen, sondern zunehmend als wissenschaftlich fundiertes und zugleich sehr praktisches Werkzeug für mehr Wohlbefinden. Letztlich bedeutet Atemarbeit nichts anderes, als bewusst mit Sauerstoff zu arbeiten, also mit einer Grundlage unseres Lebens. Deshalb wird Breathwork in modernen Wellnessprogrammen eine immer wichtigere Rolle spielen.
Ein weiterer Trend, den ich beobachte, ist das wachsende Interesse an Klang- und Frequenzheilung. Viele traditionelle Kulturen wussten schon seit Jahrhunderten, dass alles im Universum auf Schwingung und Frequenz basiert. Heute entdecken immer mehr Menschen neu, wie stark Klänge auf den Körper, das Nervensystem und unsere emotionalen Zustände wirken können.
Gleichzeitig wächst auch das Bewusstsein für die Intelligenz des Körpers, häufig als somatische Intelligenz bezeichnet. Immer mehr Menschen erkennen, dass der Körper Informationen, Erinnerungen und Signale speichert, auf die der Verstand allein nicht immer Zugriff hat. Methoden wie Breathwork eröffnen einen direkten Zugang zu dieser tieferen Ebene der Körperwahrnehmung.
Generell beobachte ich zudem einen kulturellen Wandel hin zu mehr Selbstwahrnehmung. Menschen interessieren sich zunehmend dafür, wie ihr Körper funktioniert und was er braucht, um gesund, ausgeglichen und leistungsfähig zu bleiben.
Ein Bereich, der meiner Ansicht nach ebenfalls deutlich an Bedeutung gewinnen wird, ist Bodywork, insbesondere Bauchmassage. Der Bauch- und Lendenbereich ist bei vielen Menschen durch Stress, emotionale Spannungen oder auch durch übermäßige körperliche Belastung stark angespannt. In diesem zentralen Bereich des Körpers entstehen häufig chronische Spannungen, die Haltung, Atmung und allgemeines Wohlbefinden beeinflussen.
Interessanterweise ist Bauchmassage keineswegs eine neue Methode. Traditionelle Heilweisen etwa in China, Thailand oder Spanien arbeiten seit Jahrhunderten mit entsprechenden Techniken. Neu ist vielmehr, dass diese Ansätze nun zunehmend auch in der modernen Wellnesskultur Aufmerksamkeit erhalten.
Da der Bauchraum eng mit unserem physischen und emotionalen Zentrum verbunden ist, kann das Lösen von Spannungen in diesem Bereich erstaunlich weitreichende Wirkungen entfalten. Wenn sich diese Körpermitte entspannt und öffnet, wirkt sich das oft positiv auf das gesamte System aus.
Der stoische Philosoph Seneca schrieb: „Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.“ Wenn Du auf Deinen eigenen Weg blickst: auf Deine frühere Karriere und den radikalen Neubeginn mit Breathwork: Inwiefern siehst Du Dein Leben selbst als fortwährenden Lernprozess? Und was braucht es, Deiner Meinung nach, um diesen kontinuierlichen Lernprozess anzunehmen und auch zu genießen?
Wenn ich auf mein jüngeres Ich zurückblicke, besonders auf den zwanzigjährigen Studenten, der damals eine bestimmte Karriere und einen bestimmten Lebensstil anstrebte, empfinde ich vor allem Mitgefühl. Zu dieser Zeit trug ich eine Menge emotionalen Ballast mit mir herum, vieles davon hatte seine Wurzeln in einer eher instabilen Kindheit. Diese Erfahrungen prägten mein Verhalten und meine Sicht auf die Welt, auch wenn mir das damals nicht immer bewusst war.
Wie viele Menschen hatte auch ich gelernt, nach außen ein Bild von Erfolg zu vermitteln. Von außen betrachtet schien alles gut zu laufen, doch innerlich fühlte ich mich oft von diesem Bild entfremdet. Mit der Zeit wurde die Spannung zwischen dem, was ich nach außen darstellte, und dem, was ich tatsächlich empfand, immer schwieriger auszuhalten. Gegen Ende meiner Zwanziger begann mich diese innere Diskrepanz zunehmend zu einer tieferen Selbstreflexion zu drängen.
Rückblickend war genau dieses Unbehagen letztlich ein wichtiger Impuls für Veränderung. Es hat mich aus meiner Komfortzone herausgeführt und dazu gebracht, mich mit den tieferliegenden Mustern zu beschäftigen, die mein Leben geprägt haben. Heute, mehr als vier Jahrzehnte später, fühle ich mich glücklicher, gesünder und klarer als je zuvor. Ich habe das Gefühl, mein Leben heute viel authentischer zu leben. Ich liebe meine Arbeit, nicht nur die Arbeit mit dem Atem, sondern auch die Art und Weise, wie ich mein Leben insgesamt gestalte. Ich genieße mehr Freiheit, habe ein deutlich mitfühlenderes Verhältnis zu mir selbst entwickelt und dadurch auch eine größere Offenheit und Empathie für andere Menschen.
Ein zentraler Faktor auf diesem Weg war für mich die Neugier. Ich hatte schon immer ein starkes Bedürfnis zu verstehen, wie Dinge funktionieren, auch meine eigenen Muster, Verhaltensweisen und emotionalen Reaktionen. Irgendwann begann ich mich ernsthaft zu fragen, warum bestimmte dysfunktionale Muster in meinem Leben existierten, wie sie entstanden waren und wie ich sie Schritt für Schritt auflösen konnte.
Diese Neugier ist zu einer meiner wichtigsten Begleiterinnen geworden. Sie hat mich offen gehalten für neue Ideen, neue Erfahrungen und neue Perspektiven. Mit der Zeit hat mir diese Offenheit ermöglicht, weiter zu lernen, mich zu entwickeln und gesündere Wege des Lebens zu entdecken.
Ein weiterer starker Antrieb ist die direkte Erfahrung von Veränderung. Sobald man beginnt, die positiven Wirkungen innerer Arbeit zu spüren, mehr Klarheit, emotionale Leichtigkeit und eine tiefere Verbindung zu sich selbst, entsteht ganz natürlich der Wunsch, diesen Weg weiterzugehen. Je mehr man diese Veränderungen erlebt, desto deutlicher wird einem, dass die Arbeit an der eigenen Entwicklung und am eigenen Wohlbefinden vielleicht die sinnvollste Investition ist, die man im Leben tätigen kann.
Von außen betrachtet wirkt dein Leben sehr frei und perfekt: Du hast Deine Berufung gefunden, kannst Dir die Klienten aussuchen, mit denen Du arbeitest, bist viel unterwegs, gerade erst für eine Auszeit in Kambodscha. Was sind heute Träume oder Projekte, die Dich wirklich elektrisieren? Und gibt es Vorbilder, die Dich innerlich antreiben, wenn ja, wer und warum?
Ich würde zustimmen, dass mein Leben heute viel Freiheit bietet, und dafür bin ich sehr dankbar. Ob es „perfekt“ ist, ist eine andere Frage, aber es ist auf jeden Fall ein Leben, das mir große Freude und Erfüllung schenkt. Ich empfinde tiefe Zufriedenheit sowohl auf meinem eigenen persönlichen Weg als auch darin, andere Menschen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.
Eine meiner größten Errungenschaften ist für mich die Gründung von Breathguru. Als ich damit begann, war Breathwork in England noch weitgehend unbekannt, und nur wenige Menschen beschäftigten sich überhaupt mit diesem Thema. Es brauchte viel Ausdauer, diesem Weg treu zu bleiben, besonders in den ersten Jahren, als viele Menschen noch gar nicht verstanden, worum es bei dieser Arbeit eigentlich ging. Dennoch war ich immer überzeugt davon, dass Breathwork ein enormes Potenzial besitzt, und ich vertraute darauf, dass die Menschen früher oder später seinen Wert erkennen würden. Mit der Zeit ist genau das geschehen.
Heute ist meine Motivation im Grunde dieselbe wie am Anfang: Breathwork mit möglichst vielen Menschen zu teilen. Diese Vision begeistert und motiviert mich noch immer sehr. Besonders erfüllend ist für mich die Entwicklung unserer Ausbildungsprogramme. Inzwischen haben wir mehr als hundert Absolventinnen und Absolventen, die Breathwork in ihre eigenen Gemeinschaften tragen und auf ihre ganz eigene Weise mit Menschen arbeiten.
Ich stelle mir das oft so vor, als würde man einen kleinen Stein in einen Teich werfen. Die Wellen breiten sich immer weiter aus und erreichen nach und nach immer mehr Menschen. Zu sehen, wie dieser Kreis größer wird, ist für mich unglaublich inspirierend.
Was Vorbilder betrifft, würde ich nicht sagen, dass ich mich an einer einzelnen Persönlichkeit orientiere. Inspiration finde ich in vielen unterschiedlichen Menschen, bei Freunden, Klienten, Kolleginnen und Kollegen und bei allen, die mit Leidenschaft, Vision und Ausdauer durchs Leben gehen. Diese Eigenschaften inspirieren mich überall dort, wo ich ihnen begegne.
Innerhalb der Breathwork-Welt gibt es allerdings einige Pioniere, deren Arbeit ich sehr bewundere. Persönlichkeiten wie Stanislav Grof oder Leonard Orr haben maßgeblich dazu beigetragen, Breathwork einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Beide waren echte Wegbereiter und zugleich sehr mitfühlende Menschen, die fest daran glaubten, dass diese Arbeit Menschen helfen kann, zu wachsen und Heilung zu erfahren.
Vielleicht sind es jedoch meine Klientinnen und Klienten selbst, die mich im Alltag am meisten inspirieren. Wenn ich sehe, wie Menschen sich mit Offenheit und Mut auf ihren eigenen Weg einlassen und den Wunsch haben, bewusster, liebevoller und authentischer zu leben, dann berührt mich das sehr. Ihr Engagement erinnert mich jeden Tag daran, warum diese Arbeit so bedeutsam ist.
Welche Bücher haben Dich in Deinem Leben am stärksten inspiriert und nachhaltig geprägt? Und was genau hast Du aus ihnen mitgenommen?
Diese Frage könnte leicht zu einer sehr langen Antwort führen, denn Bücher haben mein Leben begleitet, seit ich denken kann. Ich habe das Lesen schon immer geliebt, und Literatur war in allen Phasen meines Lebens eine wichtige Quelle der Inspiration.
Wenn ich jedoch ein Buch nennen müsste, das mich besonders stark geprägt hat, wäre es wahrscheinlich „The Fountainhead“ bzw. auf deutsch „Der ewige Quell“ von Ayn Rand. Der Roman ist vom Leben des Architekten Frank Lloyd Wright inspiriert. Besonders fasziniert hat mich die Entschlossenheit mit der der Protagonist seiner eigenen Vision folgt.
In der Geschichte erlebt der Hauptdarsteller bereits in jungen Jahren großen Erfolg. Zu Beginn seiner Karriere wird er gefeiert und bewundert, doch schon nach relativ kurzer Zeit gerät er wieder in Vergessenheit, weil sich architektonische Stile und öffentliche Geschmäcker verändern. Anstatt sich jedoch den Trends anzupassen oder seine Ideen aufzugeben, bleibt er seinem eigenen kreativen Weg treu und entwirft weiterhin Gebäude, die sowohl funktional als auch ästhetisch kraftvoll sind.
Über viele Jahre hinweg findet seine Arbeit kaum Beachtung, doch er verlässt diesen Weg nie. Erst viel später im Leben wird sein Werk wiederentdeckt und erneut gewürdigt und schließlich erfährt er sogar größere Anerkennung als zuvor.
Diese Geschichte über Ausdauer und innere Überzeugung hat mich tief beeindruckt. Sie hat mich daran erinnert, dass es Geduld, Widerstandskraft und Vertrauen in die eigene Vision braucht, um seinen Weg konsequent zu gehen. In den frühen Jahren von Breathguru, als sich kaum jemand für Breathwork interessierte und die Zukunft des Projekts sehr ungewiss war, habe ich oft an dieses Buch gedacht. In den ersten Jahren fühlte sich vieles tatsächlich wie ein Sprung ins Ungewisse an. Erst nach etwa sieben Jahren kontinuierlicher Arbeit stellte sich ein spürbarer Erfolg ein. Deshalb hat mich die Idee, an einer Vision festzuhalten, auch wenn die Anerkennung lange auf sich warten lässt, sehr inspiriert.
Abgesehen von diesem Buch liebe ich Literatur ganz allgemein, sowohl Belletristik als auch Sachbücher. Lesen war für mich immer eine große Quelle der Freude und Inspiration. Vor Kurzem habe ich zum Beispiel „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende gelesen, ein wunderbares Buch, und außerdem die Fantasy-Reihe von Sarah J. Maas entdeckt, die mich ebenfalls sehr fasziniert hat.
In den letzten Monaten, während meiner Reisen durch Kambodscha, Thailand, die Philippinen und Indonesien, hatte ich mehr Zeit zum Lesen als sonst. Ein paar Bücher auf diesen Reisen dabeizuhaben und durch Literatur immer wieder in andere Welten einzutauchen, war für mich eine große Freude. In vielerlei Hinsicht bleibt das Lesen für mich eine der einfachsten und zugleich bereicherndsten Quellen der Inspiration.
Wenn Du einem Mitmenschen nur eine einzige Lebenslektion mitgeben dürftest, welche wäre das? Und was bedeutet für Dich persönlich Glück und Erfüllung?
Das ist eine schwierige Frage, denn es gibt viele Erkenntnisse, die man weitergeben könnte. Wenn ich mich jedoch entscheiden müsste, dann gibt es zwei Einsichten, die mein Leben stärker geprägt haben als alle anderen.
Die erste lautet: Du bist nicht die Stimme in deinem Kopf.
Viele Menschen verbringen ihr Leben in dem Glauben, dass ihre Gedanken definieren, wer sie sind. Doch wenn man erkennt, dass diese innere Stimme nur ein kleiner Teil der eigenen Erfahrung ist und nicht die eigene wahre Identität, entsteht eine neue, viel tiefere Frage: Wenn ich nicht diese Stimme bin, wer bin ich dann? Sich auf die Suche nach dieser Antwort zu begeben, kann zu einer sehr tiefgehenden und transformierenden Reise der Selbsterkenntnis führen.
Die zweite Erkenntnis ist, dass wir meist mehr von dem erschaffen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit und Energie richten. Fokus ist eine kraftvolle schöpferische Energie. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit ständig auf Probleme, Ängste oder Negatives richten, verstärken wir diese Muster häufig noch. Wenn wir dagegen bewusst unseren Blick auf Wachstum, Möglichkeiten und positive Erfahrungen lenken, beginnen wir, mehr von diesen Qualitäten in unserem Leben zu kultivieren.
Dieses Prinzip war für mich sowohl als Unternehmer als auch als Mensch von unschätzbarem Wert. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten. Unsere Gedanken, unsere Energie und unsere Absicht tragen maßgeblich dazu bei, die Realität zu gestalten, die wir erleben.
Für mich sind Glück und Erfüllung eng miteinander verbunden. Ein erfülltes Leben bedeutet für mich, dass die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, im eigenen Leben Raum finden und in einer gewissen Balance stehen.
Wenn ich heute auf mein Leben blicke, empfinde ich vor allem ein Gefühl von innerem Frieden und Zufriedenheit. Ich habe nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Stattdessen erlebe ich ein Gefühl von Fülle, nicht unbedingt im materiellen Sinne, sondern in der Freiheit, mein Leben auf eine Weise zu gestalten, die sich authentisch und sinnvoll anfühlt.
Ein Teil dieser Erfüllung kommt natürlich aus meiner Arbeit mit dem Atem und daraus, andere Menschen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Doch es geht noch darüber hinaus. Erfüllung entsteht auch daraus, ein Leben zu führen, das im Einklang mit dem eigenen Wesen steht, die Freiheit zu haben, eigene Entscheidungen zu treffen, der eigenen Neugier zu folgen und an den Erfahrungen zu wachsen, die das Leben bereithält.
Wenn ich heute auf all das zurückblicke, was mich an diesen Punkt geführt hat, die Herausforderungen, die Möglichkeiten, die Orte, die ich bereist habe, und die Menschen, denen ich begegnet bin, dann empfinde ich vor allem tiefe Dankbarkeit. All diese Erfahrungen haben das Leben geformt, das ich heute führe. Und genau das erfüllt mich zutiefst.
Mindful Moments - Gespräche die berühren
In dem neuen Format im Online Magazin von Wellness Heaven "Mindful Moments – Gespräche, die berühren“ unterhalten wir uns mit Hoteliers, Spa-Experten, Ärzten, Wellness-Consultants und anderen interessanten Persönlichkeiten, die wir während der letzten 20 Jahre auf unseren Wellness Heaven Reisen durch die Welt kennenlernen durften und die uns tief beeindruckt haben. Ihnen allen ist eines gemein: Sie sind auf der Suche nach Wohlbefinden und einem erfüllten Leben für sich und andere. Wir fragen nach Ihren Geheimnissen um Glück, Zufriedenheit und persönlichem Erfolg auf die Spur zu kommen. Außerdem stellen wir neue Trends im Wellnessbereich vor, sprechen aber auch über jahrhundertealte, bewährte Methoden für ein sinn- und freudvolles Leben. Wir diskutieren über die Gedanken großer Philosophen und fragen nach Büchern, die bewegen. Und natürlich nehmen wir Sie immer wieder mit, an ganz besondere Orte, die mit fabelhafter Natur und wachen Ideen für mehr Gesundheit und Begeisterung im Leben sorgen. Wir hoffen, dass die Begegnungen mit diesen Menschen bei Ihnen genauso nachklingen wie bei uns und Sie inspirieren, Ihre eigene Lebensreise so einmalig, selbstbestimmt und erquicklich wie möglich zu gestalten. Bon voyage!
ENGLISH VERSION
Many years ago, I met the British breathwork pioneer Alan Dolan during an almost three-hour breathing session deep in the jungle. At the time, I had no idea that this meeting would profoundly change my life. Quite the opposite: I admit that I entered the session with a fair amount of skepticism. What happened next surprised me and affected me deeply.
During that intense session, Alan introduced me to a breathing technique that is as simple as it is powerful: Conscious Connected Breathing. By consciously linking the inhale and the exhale, the breath begins to flow continuously, allowing the body to enter a state of deep regulation. During the session, insights surfaced that had long been hidden in my subconscious. At the same time, I discovered a practice that can be used anytime and anywhere. To this day, this breathing technique has become a daily meditation for me. It helps me sleep better, find greater calm and balance, and listen more closely to my inner voice.
Alan Dolan began his work more than two decades ago, at a time when breathwork was still far from being the global wellness trend it has become today. Breathwork is now moving increasingly into the center of the international health and wellness conversation, and Alan was among those who helped shape this path early on. His approach differs from many modern breathing techniques: while numerous methods focus on controlling the breath, Alan understands Conscious Connected Breathing as a practice of releasing the breath. The aim is not to control breathing, but to allow it to return to its natural flow.
For Alan, the breath is far more than a physiological function. He describes it as a bridge between the body, the mind, and emotional experience, an access point to deeper layers of consciousness. When inhale and exhale flow into one another without pause, many people enter a state somewhere between everyday awareness and deeper inner perception. In this space, stored tension can begin to release and new clarity can emerge.
Alan’s path to this work began with a radical turning point in his own life. After a successful career as a PR manager in the aerospace industry, he left his profession at the age of forty, driven by stress and the feeling that he needed to follow a different path. Since then, spirituality has become the foundation of his life. Intuition, courage, and a deep curiosity about life have become his guiding companions.
Today, Alan Dolan travels the world, leads workshops and retreats, and trains breathwork practitioners. In doing so, he meets people from many different cultures and repeatedly encounters similar challenges: anxiety, sleep problems, and depression are among the most common reasons people seek his guidance. At the same time, he observes how quickly change can occur when people begin to work consciously with their breath.
In the following conversation, Alan Dolan speaks about the turning point in his life, the power of the breath as a tool for inner transformation, and why we may only truly begin to live once we find the courage to discover our own true nature. For him, fulfillment lies in uncovering this inner essence and aligning one’s life with it. Conscious Connected Breathingcan help us rediscover that connection to ourselves.
Alan, at 40 you made a radical turning point: you left behind a successful career as a PR manager in the aerospace industry in the Middle East to begin something completely new. What prompted that decision? Was there a specific defining moment or was it a longer inner process? When did you first sense that your previous path no longer felt right? And what role do intuition, courage, and spirituality play in your life?
The turning point in my career was primarily driven by stress. At the time, I held a demanding position in the aerospace industry, working in a highly competitive environment with a rather macho and, at times, toxic corporate culture. Living and working in the Middle East also added another layer of complexity. As a gay man in Saudi Arabia, the situation was not always easy, and over time it became increasingly clear to me that I did not truly belong in that environment.
There was no single dramatic moment that triggered the decision. Instead, it was a gradual process of realization. I began to sense more and more strongly that the path I was on no longer aligned with who I was or how I wanted to live my life. Once that awareness became clear, I started to think about how I could create a way out. I began to plan my transition carefully and eventually developed an exit strategy that allowed me to leave the industry and move toward a different way of living and working.
Since that time, spirituality has become the foundation of my life. It is the ground from which everything else grows. Over the years, I have learned to navigate life more and more through intuition. Following intuition is not always logical, and at times it requires courage to trust what you feel rather than what appears rational on the surface.
Courage therefore plays an essential role in my life. I see it as a quality that allows us to step into more expansive ways of being. Whenever we move beyond the familiar and explore the unknown, courage becomes necessary. For me, it is an ever-present companion on the path of personal growth and transformation.
How did your journey continue after you stepped away from the world of PR? Did you already know back then the direction you would take? Which stages, teachers, and experiences shaped you most? And how did your own approach of Conscious Connected Breathing emerge from that? From your perspective, what sets it apart from other breathing methods?
After leaving both the Middle East and my career in PR, I decided to take a sabbatical year. At that time, I did not have a clearly defined plan for what would come next. Instead, I trusted that the right direction would reveal itself when the moment was right. I simply asked life – or what some might call spirit, intuition, or a higher intelligence – to make the next step obvious when it appeared.
During that time, I enrolled in a yoga teacher training. Yoga had always been an important part of my life, so it felt like a natural place to begin exploring a new path. It was there that I first encountered breathwork. I still remember the moment clearly: as soon as I experienced it, I knew intuitively that this was the next chapter of my life. In a way, it felt as if the universe had answered my request and pointed me very clearly in a new direction.
Over the years, I have had the privilege of learning from many different teachers. It would be difficult to single out just one influence, because each of them contributed something meaningful to my development. What they all shared, however, was a deep commitment to their own inner work. The teachers who influenced me most were those who had done substantial work on themselves and therefore carried a great deal of clarity – clarity of thought, of heart, and of presence.
That principle has shaped the way I teach today. For me, breathwork is not simply about learning a technique. It is about personal evolution. A practitioner can only guide others effectively if they continue to grow and develop themselves on all levels – physically, emotionally, and spiritually.
My approach to Conscious Connected Breathing has evolved organically through these experiences. In many ways, it represents a synthesis of the most valuable elements I have learned along the way. Early in my training I encountered methods that were very dynamic and intense – what one might call a more “yang” approach. Later I explored practices that were gentler and more inward-oriented, closer to the “yin” spectrum.
Over time, my own teaching naturally settled somewhere between these two poles. I aim for a balanced approach that meets people exactly where they are. Rather than pushing participants to their limits, my focus is always on supporting each individual or group in the most appropriate way. From there, I shape the session accordingly. In that sense, my work is deeply client-centered and guided by sensitivity to the needs of the people in front of me.
Over the past 23 years, you’ve introduced people to breathwork around the world: from London, Cambridge, and Dublin to Japan, Kuwait, Costa Rica, Brazil, the Maldives, and Spain. I myself had the privilege of experiencing an intense and unforgettable session with you in the middle of the jungle on an island in the Indian Ocean. What have these different places and cultures done to you personally? And what role do nature, landscape, and the energy of a place play in your work?
The fact that I have been able to share breathwork with people in so many different parts of the world is really an extension of my lifelong love of travel. To combine this passion with my work and meet people from different cultures and backgrounds is a tremendous gift.
Each place brings its own atmosphere and energy, and that inevitably influences the experience of a session. Working in a large urban environment such as Tokyo, for example, feels very different from guiding a breathwork session in nature – like the one we shared together in the middle of the jungle on an island in the Indian Ocean. Cities carry a certain intensity and pace, while natural environments tend to invite people to soften, slow down, and reconnect more easily with themselves.
Over the years, travel has become one of my greatest teachers. I sometimes describe my journeys as my “master’s degree in world studies,” because every place and every culture offers new insights and perspectives. Each trip teaches me something about people, about life, and about the many different ways in which human beings seek meaning and connection.
At the moment, for example, I am in Egypt, and I have been deeply moved not only by the extraordinary antiquities and the power of the ancient temples, but also by the remarkable intelligence and artistry behind these structures. There is a profound sense of history and wisdom embedded in these places. At the same time, what touches me just as much are the people themselves. I have found them to be incredibly warm and open-hearted, which makes being here a true pleasure.
Experiences like these continually remind me that place matters. The landscape, the cultural context, and the subtle energy of a location all shape the way people arrive in a session and how deeply they are able to connect with themselves.
Can you explain how your breathing technique, Conscious Connected Breathing, works in practical terms and give our readers a short, everyday-friendly introduction on how to practice it at home? Why is this breathing style also referred to as “circular breathing”? And how important is regular practice for lasting change?
For readers who would like to explore the technique themselves, I have developed a free mobile app called Breathguru, which offers guided sessions and simple instructions to begin a personal breathing practice:
The app contains everything needed to start a safe and effective self-practice at home.
Conscious Connected Breathing differs in an important way from many of the breathing techniques that are currently popular. Most modern breathwork methods focus on breath control. In contrast, Conscious Connected Breathing is a practice of breath release.
In a session, I observe where a person’s breath naturally flows and, just as importantly, where it does not. Many people use only a fraction of their full respiratory capacity. The aim of this technique is therefore to gently guide the breath into areas of the body where it is restricted, allowing the breathing pattern to open and become more natural and expansive.
On a physiological level, the principle is quite simple: our cells rely on oxygen as their primary fuel. When the body is properly oxygenated, cellular processes function more efficiently, which in turn supports our overall vitality and wellbeing.
On a mental and emotional level, the effects can be even more profound. Without going too deeply into technical explanations, this breathing method can help people access subconscious material that is normally outside of everyday awareness. In doing so, it allows individuals to process emotions or experiences that may have been suppressed or never fully integrated at the time they occurred. For this reason, breathwork can be a powerful tool for addressing emotional stress, trauma, anxiety, or the deeper roots of depression. In many ways, it enables the body to release experiences that have been stored within it.
There is also a spiritual dimension to the practice. In Conscious Connected Breathing, the inhale and exhale are linked without pauses. When the breath flows in this continuous way, people often enter what I describe as a liminal space – a state between ordinary awareness and deeper inner perception. In this space it can become easier to connect with what many would describe as the center of their being. Personally, I refer to that as God, but others may experience it in their own way.
Some people also refer to this practice as circular breathing. The term comes from the continuous rhythm of the breath: the inhale flows directly into the exhale without interruption, forming a smooth, unbroken cycle. Many people visualize this as a circle. I often prefer another image, the movement of ocean waves. The water flows in and out in a continuous rhythm, without any abrupt stops, much like the connected breath.
One of the aspects I appreciate most about breathwork is its simplicity and accessibility. It does not require expensive equipment, years of training, or even constant guidance from a teacher. With the right instructions, people can practice independently and integrate the technique into their daily lives.
For those who wish to create lasting and meaningful change, regular practice is essential. I usually recommend a minimum of fifteen minutes per day. The more consistently someone practices, the deeper the effects can become. Personally, my own daily practice lasts around thirty minutes, and I encourage my trainees to develop a similar routine.
The Buddha taught mindfulness of the breath as a direct path to liberation. The Vietnamese Zen master and Buddhist monk Thich Nhat Hanh said, “Breath is the bridge which connects life to consciousness, which unites your body to your thoughts.” In what ways are these teachings reflected in your work? And why is the breath, for you, still one of the most immediate keys to awareness, healing, and inner balance?
I would certainly not contradict either of those great teachers. Both the Buddha and Thich Nhat Hanh recognized something very profound about the breath. It is one of the simplest and most direct ways to enter a deeper state of awareness.
In my own work, I often observe that conscious breathing can lead people into what I previously described as a liminal space, a state that lies somewhere between ordinary waking consciousness and deeper inner perception. In such moments, people often feel more connected to themselves, to their emotions, and sometimes even to something greater than themselves. One might describe this as a higher state of consciousness or simply as a more expansive way of experiencing life.
Breathwork makes it easier to access these states because the breath naturally influences both the body and the mind. When we consciously connect the breath, we begin to move beyond habitual patterns of thinking and reacting. This creates an opening in which new awareness can arise.
For me, the breath truly is a bridge. It connects the physical body with the mental and emotional realms, and in many cases also with the more subtle or spiritual aspects of being human. In that sense, the breath links what we can see and measure with what we can only feel or intuit.
Because of this unique quality, the breath remains one of the most powerful and accessible tools we have for transformation. If someone wishes to create meaningful change in their life, physically, emotionally, or spiritually, working with the breath is often the most direct and comprehensive place to begin.
Many people appear to have “achieved everything” outwardly, yet still feel an inner emptiness. You once said that many live unconsciously in “standby mode.” From your perspective, is that feeling of inner emptiness a signal to pause and question one’s life path? Why do we often hit a wall when we try to solve emotional crises purely through the mind? And how can breathwork, as a body-based approach, help release blockages, uncover hidden needs, and move emotional energy without having to retell the past over and over again?
It is not uncommon for people to achieve a great deal of material success and yet feel that something essential is missing on a deeper level. Outwardly everything may look perfect, but internally there can be a sense of emptiness, restlessness, or disconnection. In some cases, people even develop physical health challenges because they have spent many years focusing almost exclusively on external achievements while neglecting their inner world.
From my perspective, experiences like these can indeed be an invitation to pause and reflect. They often signal that something within us is asking to be acknowledged or integrated.
I tend to view many of the challenges we encounter in life as energetic in nature. Whether they manifest in the body, the emotions, or the mind, they are ultimately expressions of energy that has become blocked, suppressed, or unbalanced. Because of this, trying to resolve emotional or psychological difficulties purely through the intellect can sometimes reach its limits. The mind alone cannot always solve the very patterns that it helped to create.
This is where body-based practices such as breathwork can become extremely powerful. When we work with the breath in a conscious and connected way, the body begins to shift into a state of deep regulation. In many cases, the nervous system enters what feels like a kind of natural reset.
At that point, the body’s own intelligence begins to take over. The body often knows exactly what needs attention, release, or integration – sometimes far more clearly than the analytical mind. Through the breath, people can access deeper emotional layers, allow stored tension or energy to move, and reconnect with parts of themselves that may have been overlooked for years.
One of the beautiful aspects of breathwork is that it does not always require people to retell or analyze their past in great detail. Instead, the body can process experiences directly through sensation, movement of breath, and energetic release. In this way, breathwork often opens a more immediate path toward clarity, healing, and renewed vitality.
Breathwork is associated with an astonishing range of effects: from stress reduction, better sleep, and more energy to deep emotional and spiritual insights. What is the most common motivation for your clients to join your workshops and retreats? Which changes do you observe most frequently?
In my experience, around seventy to eighty percent of the people who come to my workshops or retreats are dealing with one of three main challenges: anxiety, depression, or insomnia, and often a combination of all three. These issues have become extremely common in modern life, where many people live under constant pressure and rarely allow themselves the space to truly rest and reconnect with their inner world.
Occasionally, people come for different reasons. Some are curious to explore the spiritual dimension of breathwork, while others arrive at a turning point in their lives and are searching for clarity about their next steps. But the majority are simply looking for relief from stress-related conditions that have been affecting their mental and emotional wellbeing.
What I observe most frequently is that breathwork can lead to surprisingly rapid changes. When people commit to the practice, especially when they establish a regular daily routine, they often begin to notice tangible improvements within a relatively short period of time.
For many clients struggling with anxiety, insomnia, or low mood, the first positive shifts can appear within one or two weeks. They report sleeping more deeply, feeling calmer and more centered, and experiencing a greater sense of energy and emotional balance.
Of course, the depth of transformation always depends on the individual and on their willingness to continue the practice. But what consistently amazes me is how quickly the body responds once people begin to work consciously with their breath.
We breathe in and out more than 23,000 times a day, and yet studies suggest that 90% of people don’t use their breath optimally: often we use only 20–25% of our breathing capacity and breathe shallowly in the upper chest instead of using the full lung capacity. What does “proper” breathing mean to you in everyday life? What role does conscious breathing play in cellular function, the immune system, regeneration, and detoxification, especially against the backdrop of stress, environmental strain, and a lack of oxygen?
When I think about “proper” breathing, I am essentially thinking about a breath that can flow freely and without restriction through the body. Ideally, the inhale and exhale move naturally and smoothly, without tension interrupting the process. In reality, however, this is quite rare. Most people carry tension in different parts of the body, in the chest, the shoulders, the abdomen, or the diaphragm, and this tension often restricts the breath.
A healthy breathing pattern is typically diaphragmatic. This means that the breath begins in the belly, engaging the diaphragm, then expands through the rib cage and finally reaches the upper chest. When the entire respiratory system participates in the process, we are using the full capacity of the lungs. This kind of deep, integrated breathing allows the body to function much more efficiently.
Conscious breathing plays a crucial role in many fundamental processes in the body. Our cells rely on oxygen as their primary source of energy. When oxygen supply is limited, for example through shallow breathing, chronic stress, or environmental strain, cellular processes cannot operate optimally. This can affect everything from energy levels and immune function to regeneration and detoxification.
Stress, in particular, has a powerful influence on the breath. Whenever we experience stress, the body tends to contract and tighten. This contraction can restrict breathing patterns and reduce oxygen intake. Over time, this can place additional strain on various systems in the body.
Fortunately, the reverse is also true. When we consciously improve the way we breathe, we begin to reverse these patterns. Deeper, more efficient breathing increases oxygen supply and supports the body’s natural processes of recovery and balance. In that sense, breathwork can be a simple but powerful way of restoring vitality.
In my view, the principle can be summarized quite simply: when we breathe better, we live better.
Wellness Heaven evaluates hotels, among other things, by the quality of their wellness offerings. Which wellness trends do you see emerging in the coming years? Where do you believe the long-term wellness journey is heading?
From my perspective, breathwork is currently moving more and more into the center of the global wellness conversation. It is no longer perceived as something esoteric or “woo-woo,” but increasingly recognized as a scientifically grounded and highly practical tool for wellbeing. After all, working with the breath simply means working with oxygen, something our bodies fundamentally depend on. Because of that, breathwork is becoming an increasingly important component of modern wellness programs.
Another trend I observe is the growing interest in sound and vibrational healing. Many traditions have long understood that everything in the universe operates through vibration and frequency, and people are becoming more curious about how sound can influence the body, the nervous system, and emotional states.
At the same time, there is a rising awareness of the body’s own intelligence, what many refer to as somatic intelligence. More and more people are beginning to understand that the body carries information, memories, and signals that the mind alone cannot always access. Practices such as breathwork offer a powerful way to reconnect with this deeper level of bodily awareness.
In general, I also see a broader cultural shift toward greater self-awareness. People are increasingly interested in understanding how their bodies function and what they need in order to live healthy and balanced lives.
Another area that I believe will continue to grow significantly is bodywork, particularly abdominal massage. The abdominal and lower back regions are often heavily affected by stress, emotional tension, or excessive physical strain. Many people carry chronic tightness in this central part of the body, which can influence posture, breathing patterns, and overall wellbeing.
Interestingly, abdominal massage itself is not new. Traditional healing systems in countries such as China, Thailand, and Spain have worked with these techniques for centuries. What is new is that these methods are now gaining broader attention within modern wellness culture.
Because the abdominal region is so closely connected to both our physical and emotional centers, releasing tension there can have profound effects on many levels. When we begin to soften and unwind this core area, it often supports healing and balance throughout the entire system.
The Stoic philosopher Seneca wrote: “No one manages to live wisely by chance. As long as we live, we must learn how to live.” When you look back on your own path, your former career and your radical new beginning with breathwork, how do you see your life as an ongoing learning process? And in your view, what does it take to embrace that continuous learning process and truly enjoy it?
When I look back at my younger self, particularly the twenty-year-old version of me at university who was pursuing a certain type of career and lifestyle, I feel a great deal of compassion. At that time, I was carrying quite a bit of emotional baggage, much of it rooted in an unstable childhood. Those experiences shaped how I moved through the world, even though I was not always fully aware of it.
Like many people, I had learned to project an image of success outwardly. From the outside, everything might have appeared to be going well, yet internally I often felt disconnected from that image. Over time, the tension between who I appeared to be and how I truly felt became increasingly difficult to sustain. By my late twenties, the emotional weight of that disconnection began to push me toward deeper self-reflection.
In retrospect, that discomfort was actually a catalyst for change. It forced me out of my comfort zone and encouraged me to begin working with the underlying patterns that were shaping my life. Today, more than four decades later, I feel happier, healthier, and clearer than ever before. I genuinely feel that I am living my life in a much more authentic way. I love the work I do, not only in terms of breathwork, but also in the broader sense of how I choose to live my life. I have more freedom, a much more compassionate relationship with myself, and therefore also a greater capacity for compassion toward others.
A key element that has supported this journey is curiosity. I have always had a strong desire to understand how things work, including my own patterns, behaviors, and emotional responses. At some point I became deeply curious about why certain dysfunctional patterns existed in my life, how they had formed, and how I might begin to dismantle them.
That curiosity has been one of my greatest allies. It has kept me open to new ideas, new experiences, and new perspectives. Over time, that openness has allowed me to continue learning, evolving, and discovering healthier ways of living.
Another powerful motivator is the direct experience of change. Once you begin to feel the benefits of inner work, greater clarity, emotional lightness, and a deeper sense of connection with yourself, it naturally encourages you to continue the journey. The more you experience those positive shifts, the more you realize that working on your own growth and wellbeing is perhaps the most meaningful investment you can make.
From the outside, your life seems very free, almost perfect: you’ve found your calling, you can choose the clients you work with, and you travel a lot, most recently for a retreat in Cambodia. What dreams or projects truly electrify you today? And are there role models who drive you from within? And if so, who are they and why?
I would agree that my life today offers a great deal of freedom, and for that I feel very grateful. Whether it is “perfect” is another question, but it is certainly a life that brings me a great deal of joy and fulfillment. I experience deep satisfaction both from my own personal journey and from being able to support others on theirs.
One of the achievements I am most proud of is founding Breathguru. When I began this work, breathwork was still relatively unknown in the UK, and there were very few people talking about it. It required a great deal of perseverance to stay committed to the path, especially during the early years when many people simply did not understand what the work was about. However, I always felt strongly that breathwork held enormous potential, and I trusted that, sooner or later, people would begin to recognize its value. Over time, that has indeed happened.
Today, my main motivation remains the same as it was in the beginning: to share breathwork with as many people as possible. That vision still excites and energizes me deeply. One of the most rewarding developments has been the expansion of our training programs. We now have more than one hundred graduates who are bringing breathwork into their own communities and working with people in their own unique ways.
I often think of it like throwing a pebble into a pond. The ripples continue to expand outward, touching more and more lives. Seeing that ripple effect grow is incredibly inspiring.
When it comes to role models, I would not say that I follow one single figure. I find inspiration in many different people, friends, clients, colleagues, and anyone who approaches life with passion, vision, and perseverance. Those qualities inspire me wherever I encounter them.
Within the field of breathwork, however, there are certainly pioneers whose work I admire greatly. Figures such as Stanislav Grof and Leonard Orr played a crucial role in bringing breathwork into broader awareness. Both were true innovators and deeply compassionate individuals who believed strongly in the potential of this work to help people grow and heal.
But perhaps the people who inspire me most on a daily basis are my clients themselves. When I see individuals fully engaging with their personal journey, when they approach their own growth with openness, courage, and a genuine desire to live more consciously and compassionately, that is profoundly motivating. Their commitment reminds me every day why this work matters.
Which books have inspired and shaped you most deeply in your life? And what exactly did you take away from them?
This could easily become a very long answer, because books have played an important role in my life for as long as I can remember. I have always loved reading, and literature has accompanied me through every stage of my journey.
If I had to choose one book that influenced me particularly deeply, it would probably be The Fountainhead by Ayn Rand. The novel is loosely inspired by the life of the architect Frank Lloyd Wright. What moved me most about the story is the theme of unwavering dedication to one’s vision.
In the book, the protagonist experiences great success at a very young age. Early in his career he is celebrated and admired, but within a relatively short period of time he falls out of favor as architectural styles change and public tastes shift. Yet instead of adapting himself to trends or abandoning his ideas, he continues to follow his own creative vision, designing buildings that are both functional and aesthetically powerful.
For decades he remains largely overlooked, but he never abandons his path. Eventually, much later in life, his work is rediscovered and celebrated again, and he achieves even greater recognition than before.
That story of perseverance had a profound impact on me. It reminded me that staying true to one’s vision often requires patience, resilience, and faith in what one is doing. During the early years of Breathguru, when there was very little interest in breathwork and the future of the project was far from certain, I often thought about that book. For the first several years, it felt very much like an act of faith. Success only began to emerge after about seven years of consistent work, so the idea of holding one’s vision despite slow recognition resonated deeply with me.
Beyond that particular book, I simply love literature in general, both fiction and non-fiction. Reading has always been a source of inspiration and joy for me. Recently, for example, I read The House of the Spirits by Isabel Allende, which I found wonderful, and I have also been exploring the fantasy series by Sarah J. Maas, which has been a fascinating discovery.
During the past few months, while traveling through Cambodia, Thailand, the Philippines, and Indonesia, I have had more time to read than usual. Carrying a few books with me on those journeys and immersing myself in different worlds through literature has been a real pleasure. In many ways, reading remains one of the simplest and most enriching forms of inspiration in my life.
If you could pass on just one life lesson to another person, what would it be? And what do happiness and fulfilment mean to you personally?
That is a difficult question, because there are many lessons one could share. But if I had to choose, two insights have shaped my life more than any others.
The first is this: you are not the voice in your head. Many people spend their lives believing that their thoughts define who they are. Yet once you realize that the inner voice is only a small part of your experience, not your true identity, a completely new question arises: ”If I am not that voice, then who am I?“ Exploring that question can lead to a very profound and transformative journey of self-discovery.
The second insight is that we tend to create more of whatever we give our attention and energy to. Focus is a powerful creative force. If we constantly direct our attention toward problems, fears, or negativity, we often end up reinforcing those patterns. On the other hand, when we consciously focus on growth, possibilities, and positive experiences, we begin to cultivate more of those qualities in our lives.
This principle has been incredibly valuable to me, not only as an entrepreneur but also as a human being. It reminds us that where we place our attention matters deeply. Our focus, our energy, and our intention all contribute to shaping the reality we experience.
For me, happiness and fulfillment are closely connected. I believe a fulfilled life is one in which the different elements that truly matter to you are present and in balance. When I look at my life today, what strikes me most is a sense of peace and contentment. I do not feel a sense of lack. Instead, I experience a feeling of abundance, not necessarily in material terms, but in the freedom to live life in a way that feels authentic and meaningful.
Of course, part of that fulfillment comes from my work with breathwork and from supporting others on their journeys. But it goes beyond that. Fulfillment also arises from simply living a life that feels aligned with who you are, having the freedom to make your own choices, to follow your curiosity, and to grow through the experiences that life offers.
When I reflect on everything that has brought me to this point, the challenges, the opportunities, the places I have traveled, and the people I have met, I feel a deep sense of gratitude. All of those experiences have shaped the life I am living today, and that in itself feels profoundly fulfilling.
If you are interested to experience more about Conscious Connected Breating, please click here:
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Mindful Moments – Conversations That Inspire
In our new online magazine format “Mindful Moments – Conversations That Inspire,” we speak with hoteliers, spa experts, doctors, wellness consultants, and other fascinating individuals we’ve had the pleasure of meeting during our Wellness Heaven journeys around the world over the past 20 years. What unites them all is a shared passion: the pursuit of well-being and a fulfilled life for themselves and for others.
We explore the secrets behind happiness, contentment, and personal success. We shine a light on emerging wellness trends while also honoring time-tested practices that have offered people meaning and joy for centuries. We reflect on the thoughts of great philosophers and ask about the books that have moved and inspired our guests.
And of course, we take our readers along to truly special places, destinations blessed with breathtaking nature and vibrant ideas that nourish both body and soul. We hope that these encounters resonate with you as deeply as they have with us and inspire you to shape your own life journey as uniquely, consciously, and joyfully as possible.
Bon voyage and happy readings!
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